lunes, mayo 08, 2006

Ministerin sieht in der Forschung die Quelle des künftigen Wohlstands


Die Bundesforschungsministerin hat die herausragende Rolle betont, die der Wissenschaft bei der Sicherung des künftigen Wohlstandes zukommt. "Wir brauchen einen Paradigmenwechsel", sagte die Ministerin am Samstag in Berlin während des von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften veranstalteten festlichen Leibniztages. "Unser politisches Selbstverständnis muss sich deutlich verändern. Unser Blick muss sich auf neue Quellen richten, aus denen Kraft zur Entwicklung erwächst - in ökonomischer, sozialer und kultureller Hinsicht." Wissenschaft und Forschung seien solche neuen Quellen.

Auf der politischen Agenda der Bundesregierung stehen Wissenschaft und Forschung nach den Worten der Ministerin weit oben. Dies zeige sich auch daran, dass die Bundesregierung so viel in Forschung und Entwicklung investiere wie keine Regierung zuvor: Zusätzliche sechs Milliarden Euro stellt die Bundesregierung während dieser Legislaturperiode für Forschung und Entwicklung zur Verfügung. Dieses Geld soll helfen, das von der Europäischen Union gesetzte Ziel zu verwirklichen, dass Staat und Wirtschaft zusammen im Jahr 2010 drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes für Forschung und Entwicklung ausgeben. Langfristig müsse die Politik noch ehrgeiziger sein. "Das Drei-Prozent-Ziel ist erst der Anfang für weitere Entwicklung." In Deutschland, aber auch weltweit: "Wissenschaft und Forschung rücken zunehmend auf vordere Plätze der internationalen Agenda."

In Deutschland seien die Ausgangsbedingungen gut, zu einem "Pionierland für Wissenschaft und Forschung zu werden". Entscheidend für einen erfolgreichen Weg dorthin sei "der Ehrgeiz, eine international anerkannte Talentschmiede zu werden. Dies sei auch eine kulturelle Frage: "Forschung ist ein Teil der intellektuellen Kultur des Landes."

Wellness im Bayerischen Wald in schadstofffreier Ferienwohnung


Man kennt es ja: Kaum ist Neujahr vorbei, sind alle guten Vorsätze in puncto Lebensstil vergessen und man fällt wieder in den alten Trott - Stress und Fast Food inklusive. Aber nächstes Jahr klappt es garantiert? Statt so lange zu warten, sollte man sich schon im Frühjahr Gesundheitsferien auf dem Landgut Tiefleiten im Passauer Land gönnen. Der kleine, feine Beherbergungsbetrieb (www.landgut-tiefleiten.de) hat noch mehr zu bieten als die herrliche Lage am Naturpark Bayerischer Wald. Mit einem untrüglichen Blick für alles Natürliche hat Gastgeberin Hedwig Hemmerlein-Kohlmünzer ein außergewöhnliches Wellnesskonzept entwickelt, das den Weg zu neuen Ufern eröffnet. Und der führt hinein in die gute Stube mit Kachelofen, zur gesunden Küche mit Produkten aus der Region, in schadstofffreie Ferienwohnungen mit Wohlfühlgarantie.

Auf dem ehemaligen Bauernhof genießt man Gemütlichkeit und individuelle Gastlichkeit - zum Beispiel einen Plausch mit der Wirtin auf der Bank vor dem Haus, der so wichtig sein kann wie die Massagen, Ayurveda, Klangschalenbehandlungen und Seminare zur richtigen Ernährung. Dieser umfassend ganzheitliche Ansatz hilft den Menschen, sich auf eine bewusste, gesunde Lebensweise einzustellen, sagt die engagierte Gastgeberin. Die günstigen Wellness- und Gesundheitspauschalen des Hauses laden rund ums Jahr dazu ein.

Naturpark Dübener Heide


Der Naturpark Dübener Heide will erste Adresse für Naherholungssuchende im Leipziger Norden werden

Der Naturpark Dübener Heide möchte die erste Adresse für Ausflügler und Naherholungssuchende im Dreieck Leipzig-Halle-Lutherstadt Wittenberg werden. Das sagte Axel Mitzka, Vorsitzender des Vereins Dübener Heide e.V. (Naturparkträger), bei der Auftaktveranstaltung für Sachsens Frühlingsspaziergänge mit Agrarminister Stanislaw Tillich an der Friedrichshütte in Kossa (Kreis Delitzsch). 'Was uns von anderen Regionen wie den Südraum Leipzig oder die Dahlener Heide unterscheidet, ist der Status Naturpark. Den haben nur wir. Darüber hinaus sind wir eine von 123 Nationalen Naturlandschaften in Deutschland. Das sind die Besonderheiten und zugleich große Herausforderungen und Verpflichtungen für uns', so Mitzka weiter. 'Bei uns wird die Natur zum Erlebnis. Unser Verein entwickelt Natur und Landschaft mit den Menschen und für die Menschen'.

Um die Dübener Heide für Naherholungssuchende attraktiv zu machen, sind in den vergangenen Jahren eine Vielzahl neuer Ausflugspunkte entstanden. Auf sächsischer Naturparkseite sind beispielgebend das Militärmuseum in Kossa, das Museumsdorf Dübener Heide in Bad Düben und die Mitteldeutsche Kirchenstraße in Wörblitz bei Torgau. Auf anhaltischer Seite die Fischadler-Beobachtungsstation in Schlaitz bei Bitterfeld. All diese Ausflugsziele sind mit Unterstützung der EU-Initiative LEADER+ realisiert worden. Über 1,9 Millionen Euro wurden bislang in nachhaltige Projekte investiert. Über LEADER+ wird dieses Jahr der Kaiser-Wilhelm-Turm an der Schönen Aussicht bei Bad Schmiedeberg restauriert sowie die Erneuerung vom Wasserschloß in Reinharz unterstützt.