
Der Naturpark Dübener Heide will erste Adresse für Naherholungssuchende im Leipziger Norden werden
Der Naturpark Dübener Heide möchte die erste Adresse für Ausflügler und Naherholungssuchende im Dreieck Leipzig-Halle-Lutherstadt Wittenberg werden. Das sagte Axel Mitzka, Vorsitzender des Vereins Dübener Heide e.V. (Naturparkträger), bei der Auftaktveranstaltung für Sachsens Frühlingsspaziergänge mit Agrarminister Stanislaw Tillich an der Friedrichshütte in Kossa (Kreis Delitzsch). 'Was uns von anderen Regionen wie den Südraum Leipzig oder die Dahlener Heide unterscheidet, ist der Status Naturpark. Den haben nur wir. Darüber hinaus sind wir eine von 123 Nationalen Naturlandschaften in Deutschland. Das sind die Besonderheiten und zugleich große Herausforderungen und Verpflichtungen für uns', so Mitzka weiter. 'Bei uns wird die Natur zum Erlebnis. Unser Verein entwickelt Natur und Landschaft mit den Menschen und für die Menschen'.
Um die Dübener Heide für Naherholungssuchende attraktiv zu machen, sind in den vergangenen Jahren eine Vielzahl neuer Ausflugspunkte entstanden. Auf sächsischer Naturparkseite sind beispielgebend das Militärmuseum in Kossa, das Museumsdorf Dübener Heide in Bad Düben und die Mitteldeutsche Kirchenstraße in Wörblitz bei Torgau. Auf anhaltischer Seite die Fischadler-Beobachtungsstation in Schlaitz bei Bitterfeld. All diese Ausflugsziele sind mit Unterstützung der EU-Initiative LEADER+ realisiert worden. Über 1,9 Millionen Euro wurden bislang in nachhaltige Projekte investiert. Über LEADER+ wird dieses Jahr der Kaiser-Wilhelm-Turm an der Schönen Aussicht bei Bad Schmiedeberg restauriert sowie die Erneuerung vom Wasserschloß in Reinharz unterstützt.
2 comentarios:
Hallo, ich als einheimischer Dübender kann den Naturpark nur empfehlen, ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.
Noch!
mit B6n, B87n, ausbau B183, Kiesabbau, und wieder Militarisierung ist es bald um die Heide geschehen.
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